Technologien

Aus der technologischen Sicht lassen sich DWH-Projekte in die folgenden zwei Bereiche unterteilen: Front-End und Back-End.

Der Begriff Front-End steht für Software und Prozesse, die für den Endanwender sichtbar sind. Das Front-End der modernen Informationssysteme wird mittels Business Intelligence (BI) Tools implementiert. Konzipierung und Umsetzung des Front-Ends erfordert eine intensive Kommunikation mit dem entsprechenden Fachbereich. Dabei muss der Berater fähig sein, die verbalen Anforderungen aufzunehmen und in einem Konzept zu formalisieren. Für einen Front-End Spezialisten ist es außerdem unabdingbar, die fachliche Geschäftslogik des Kunden grundlegend zu verstehen: er muss Zusammenhänge zwischen den Kennzahlen erkennen und die Plausibilität der Ergebnisse prüfen können. Zu guter Letzt ist beim Front-End auch das Design der Oberlächen sehr wichtig: Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie entscheiden oft über den Erfolg des gesamten Projekts.

Der Begriff Back-End umfasst die Prozesse, die der Datenversorgung des Informationssystems dienen. Im Wesentlichen geht es dabei um die Datenhaltung (meistens in einem relationalen Datenbanksystem oder in einem Data Lake) und die Datenintegration (durch “handgeschriebene” Tranformationsroutinen oder ein ETL-Tool, wobei ETL für die Integrationsprozesse Extraction, Transformation und Load steht). Auch hier sind die tiefen Kenntnisse der eingesetzten Datenbanktechnologie und des ETL-Tools für den Back-End Berater absolut erforderlich. Idealerweise sollte sich der Datenintegrator auch mit den liefernden Quellsystemen auskennen.


Aufgrund der mehrjährigen Erfahrung in diesen beiden Bereichen sind wir in der Lage, den Gesamtaufbau des Informationssystems zu beurteilen und als Komplettanbieter für Business Intelligence Lösungen zu agieren.